1946 steht Hannover vor gewaltigen Herausforderungen: Zerstörte Wohnungen, Hunger, Flüchtlingsströme und die Folgen von Krieg und nationalsozialistischer Herrschaft prägen den Alltag. Gleichzeitig beginnt unter Aufsicht der britischen Militärregierung der politische und gesellschaftliche Neubeginn. Parteien, Gewerkschaften und freie Medien werden wiedergegründet. Allmählich wird der Übergang zur kommunalen Selbstverwaltung eingeleitet. Mit den ersten freien Kommunalwahlen kehrt die demokratische Mitbestimmung nach Hannover zurück.

Die Ausstellung wird vom Historischen Museum Hannover im Rahmen der Reihe „Geschichte unterwegs“ präsentiert. Sie zeigt auf sieben Stelen der Übergang zur von Diktatur und Krieg zur demokratischen Selbstverwaltung in Hannover gestaltet wurde. Zugleich schlägt sie eine Brücke in die Gegenwart und lädt dazu ein, über die Bedeutung von Demokratie, bürgerschaftlichem Engagement und Verantwortung für das Gemeinwesen nachzudenken.

Mittagspausenführungen (30 Min.)
am 11. August und am 8. September 2026
jeweils um 12.30 Uhr

Termine
04.08.2026 - 10.09.2026 | von 08:00 Uhr bis 20:00 Uhr
montags, dienstags, mittwochs, donnerstags, freitags
04.08.2026 - 10.09.2026 | von 11:00 Uhr bis 15:00 Uhr
samstags, sonntags
Eintrittspreise
Eintritt
frei
Während der Sommerferien: Montag bis Freitag von 8:00 bis 17:00 Uhr
Außerhalb der Ferien: Montag bis Freitag von 8:00 bis 20:00 Uhr, am Wochenende von 11:00 bis 15:00 Uhr
Hannover 1946. Auf dem Weg von der Diktatur zum demokratischen Neuanfang
  • Ernst-August-Platz. Versorgungsbaracken für Flüchtlinge vor dem Hauptbahnhof, Foto von Aenne Heise, 1946
    HMH_Hannover_1946_Flyer.pdf
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