Laut der aktuellen ICOM-Museumsdefinition arbeiten Museen „ethisch, professionell und partizipativ mit Communities“ und partizipative Museumsarbeit ist inzwischen in vielen Häusern fest verankert: Personen und Gruppen aus der Stadtgesellschaft werden an Ausstellungen, bei Sammlungsfragen und Vermittlungsangeboten beteiligt. Immer mehr Akteur*innen fordern auch selbst die Zusammenarbeit mit Museen ein, möchten repräsentiert sein und Inhalte mitgestalten. Museen treten somit auf unterschiedliche Weise in Austausch mit Communities.
Anhand ausgewählter Projekte, auch aus dem europäischen Ausland, sprechen wir über den Einfluss von Museen auf Prozesse des Community-Buildings und diskutieren, was Community-Arbeit für Museen bedeutet. Dabei geht es nicht nur um Best-Practice-Beispiele, sondern ebenso um Lernprozesse, Herausforderungen und das gemeinsame Weiterdenken erster Schritte.
Die Teilnahme an der Tagung ist kostenfrei.
Eine Anmeldung ist ab Mitte August möglich, ein entsprechender Link wird dann u.a. auf der Website des Historischen Museums veröffentlicht. Zeitgleich erscheint dann auch das ausführliche Tagungsprogramm.